Moderner Brandschutz mit Sandwichpaneelen

Gute Brandschutzwände müssen schon seit über 10 Jahren nicht mehr aus Beton bestehen. Seit sich die Firma Hoesch schon 2003 für das Brandschutzelement Isorock die Klassifizierung der Gruppe A2 für nicht brennbare Bauelemente ausstellen lassen konnte, kann man sich die umständliche und teurere Fertigung von Brandschutzwänden aus Beton sparen. Die Industriebaurichtlinie schreibt für Brandwände bestimmte Fähigkeiten vor, die ein Ausbreiten des Feuers wirksam verhindern sollen. Dazu werden Doppelwände der Feuerwiderstandsklasse F 90 benötigt, die aus nicht brennbaren Materialien bestehen müssen. Auch die wandstützenden Elemente müssen der gleichen Feuerwiderstandsklasse entsprechen. Damit sich eine Brandschutzwand im Einsatz bewährt, muss sie nicht nur das Übergreifen des Brandes wirksam verhindern, sondern auch die Verbreitung des Rauchs verhindern und darf selbst bei einer längeren Branddauer ihre Standfestigkeit nicht verlieren.

Die Brandschutzwände, die in ihrer Entwicklung seither noch Fortschritte gemacht haben, entsprechen heute sogar der Widerstandsklasse bis 120. Dazu bestehen diese Wände zunächst einmal aus zwei Stahl-Deckschalen, die in der bewährten Trapez-Bauweise schubfest miteinander gekoppelt sind. Durch die Trapezbauweise halten die Bauteile nicht nur hohen Zugkräften sondern auch starken Druckeinflüssen stand. Der Stahl ist mit einer besonderen Aluminium-Zink-Legierung feuerbeschichtet und widersteht damit auch sämtlichen Korrosionseinflüssen. Je nach Wunsch kann eine feuerfeste Lackierung den optischen Eigenschaften der Umgebung angepasst werden. Die Füllung der Deckschalen schließlich birgt das Geheimnis, das diese Sandwichelemente so feuerbeständig werden lässt. Biolösliche Steinwolle erweist sich bei geringem Eigengewicht als äußerst hitzebeständig.

Der Einsatz dieser Brandschutzelemente aus Sandwichpaneelen spart Zeit und Geld. Eine solche Brandschutzwand benötigt durchschnittlich nur 60% der Bauzeit einer vergleichbaren Betonwand. Der Einsatz schwerer Montagekräne entfällt. Damit kann eine solche Wand auch nachträglich in ein Gebäude eingebaut und auch wieder entfernt werden. Die Dämmeigenschaften des Iso-Materials sind derart vorteilhaft, dass eine Betonwand mehr als siebenmal so stark gebaut sein muss, um die gleichen Ergebnisse zu erzielen. Melden Sie sich bei uns, wenn Sie nähere Auskünfte für Ihre neue Brandschutzwand benötigen, wir beraten Sie gern.