Die Vorteile von Sandwichplatten

Schaut man sich um im Land, findet man kaum Wohnhäuser, die mit Sandwichplatten gedeckt sind. Bei Industriebauten, gewerblichen Bauten, Lagerhallen wie auch bei Bürogebäuden dagegen haben sich die Sandwichplatten als Baustoff für das Dach längst durchgesetzt. Sie sind einerseits sehr einfach zu transportieren und zu montieren und haben andererseits extrem wirtschaftliche Vorteile. Kein Baustoff mit derart stabilen und gleichzeitig so ausgezeichnet dämmenden und isolierenden Eigenschaften kann mit dem Quadratmeterpreis der Sandwichplatten mithalten.

Sandwichplatten sind jedenfalls stabil

Sicher, viele Menschen nutzen die Sandwichpaneele für ihre Gartenhäuser, Garagen und Carports, aber für die eigenen Hausdächer traut man sich nicht so recht an das Material heran. Dabei sind die Dachpaneelen im Verhältnis zu ihrem Gewicht und zu ihrem Preis einfach unschlagbar, was Stabilität und Energieersparnis anbetrifft. Mit einer sehr komplizierten Formel wird seit vielen Jahren die Steifheit und Tragfähigkeit der Sandwichplatten berechnet, diese Angaben sind gerade für Baurecht und Baugenehmigungen unverzichtbar. Dabei stellt sich immer wieder heraus, dass gerade durch den verklebten Verbund der Ober- und Unterschale aus Stahlblech oder Aluminium mit dem schubsteifen PUR-Kern eine geradezu sensationelle Belastbarkeit gegen Zug und Druck-Kräfte erreicht wird.

Die Dämmleistungen der Sandwichplatten

Der PUR-Schaumstoff leitet so gut wie keine Wärmeenergie nach draußen und ist wunderbar schallisolierend. Gerade für Wohngebäude an vielbefahrenen Verkehrsstraßen empfiehlt sich dieser Baustoff. Die Luftschall-Dämmwerte erreichen bis zu 32 Dezibel vor allem bei den tieferen und mittleren Frequenzhöhen. Das sind eigentlich sehr gute Nachrichten für Anwohner, die gerade durch den Lastverkehr entnervt sind. Der Grad bis zu dem der Schall absorbiert wird, kann im Bereich zwischen 350 und 3000 Hertz sogar bis zu 90% betragen. Kein Wunder, dass Sandwichpaneele einen reißenden Absatz für Verwaltungsgebäude und Kühlanlagen finden. In Deutschland werden jedes Jahr rund 12 Millionen Quadratmeter Sandwichplatten verlegt. In ganz Europa werden Werte um die 90 Millionen Quadratmeter erreicht.

Vorurteile lassen sich aushebeln

Es sind also hauptsächlich Vorurteile und optische Bedenken, die Häuslebauer im ganzen Land davon abhalten, auf diesen Baustoff zurückzugreifen. Dabei sind die Erfahrungswerte der Menschen, die sich für Sandwichplatten entschieden haben durch die Bank positiv. Schaut man sich in den entsprechenden Foren im Internet um, findet man so gut wie keine kritischen Aussagen, aber jede Menge lobende Berichte. Gerade im Bereich unter dem Dach würde sich im Sommer kaum etwas aufheizen, das Dachgeschoss sei angenehm kühl. Auch die gefürchtete Kondenswasserbildung würde mit sorgfältiger Bauweise vermieden. Winddichtigkeit und die angenehme Ruhe wird betont, selbst bei Starkregen halte sich die Geräuschbelästigung in geringen Maßen. Wichtig ist den Bauherren auch die Pflegebedürftigkeit der Sandwichplatten. Es gibt sie nämlich nicht. Kein Moos oder Schimmel bildet sich, da sich das Dach bei jedem Regenguss selbst reinigt. Und gerade die Haltbarkeit ist unübertroffen. Die dazugehörige Innung spricht von Nutzungsdauern von über 50 Jahren, das muss man mit einem Ziegeldach erst einmal erreichen. Manche Nutzer sprechen von lauten Knackgeräuschen, die sich bei starken Temperaturschwankungen ergeben. Dem wird jedoch energisch widersprochen, es handele sich in solchen Fällen um Montagefehler. Selbstverständlich muss man bei Dachausbau darauf achten, dass man die Holz- oder Mauerauflagestellen mit Vlies oder Filz unterlegt, Vorsichtsmaßnahmen, die für jeglichen Dachbau nötig sind. Auch die nachträgliche Ausstattung mit Solaranlagen ist kein Problem. Mit passend angefertigten Kalotten lässt sich so eine Anlage gut und sicher auf den Stegen befestigen.
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