Die Vorschriften für Ihre Fertiggarage

Sicher haben Sie ja schon auf unserer Website gelesen, dass wir Ihnen für Ihre Fertiggarage im Voraus eine Statik und einen Entwurf liefern, der in 3D gehalten ist und alle Maße Ihrer Fertiggarage enthält. Das ist wichtig für Sie, denn das Baurecht und die Bau-Vorschriften gelten natürlich auch für Garagen. Das gestaltet sich in Deutschland nicht ganz so einfach, denn das Baurecht ist Ländersache und damit von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Dazu kommt der Bebauungsplan Ihrer Gemeinde, dessen Inhalte sich auch auf den Bau Ihrer Fertiggarage auswirken können. Zuletzt hat Ihr Nachbar auch noch ein Wörtchen mitzureden, falls Ihre Garage gewisse Größen überschreitet. Klingt kompliziert? Ist es eigentlich nicht, wenn Sie den einfachsten Weg wählen. Nehmen Sie unsere Statik und unseren 3D-Entwurf und gehen Sie damit zu dem Bauamt, das für Ihre Gemeinde zuständig ist. Dort wird man Ihnen jedenfalls weiterhelfen. Zumeist genügt auch ein Anruf oder ein Blick ins Internet. Viele Städte und Gemeinden bieten inzwischen als Service im Internet den Download der entsprechenden Vorschriften an. Wir stellen Ihnen hier einmal das Wichtigste in Kürze vor. Da sich aber das Baurecht fast jedes Jahr in irgendeinem Bundesland ändert oder ergänzt wird, sollten Sie sich jedenfalls selber informieren. Im schlimmsten Fall aber haben Sie mit unserer Fertiggarage einen großen Vorteil: Sie kann vollständig zurückgebaut und woanders wieder aufgebaut werden. Aber wir wollen nicht hoffen, dass es dazu kommt.

Baurecht für die Fertiggarage

Für Carports gelten fast überall die gleichen Vorschriften wie für Garagen. Es macht auch keinen Unterschied, ob Sie sich eine Fertiggarage hinstellen oder einen Mauerbau hochziehen. Auch der Anbau am Haus oder die freistehende Garage muss den gleichen Regeln folgen.

Für den Nachbarn gilt in den meisten Gemeinden, dass Sie seine schriftliche oder sogar beurkundete Zustimmung brauchen, wenn Sie Ihre Fertiggarage nahe an die Grundstücksgrenze stellen und die Höhe drei Meter und die Länge neun Meter überschreitet. Auch wenn Sie darunter bleiben, ist es im Sinne guter Nachbarschaft empfehlenswert, Ihren Nachbarn zumindest zu informieren.

Im Bebauungsplan Ihrer Gemeinde finden Sie die Bedingungen, unter denen Sie eine Fertigagarage oder einen Carport errichten dürfen. Häufig hat die Gemeinde Einwände gegen einen Bau im Vorgarten zwischen der Hausmauer und der Straßenkante. Keinesfalls darf beim Öffnen der Garage der Verkehr behindert werden. Gerne werden auch die Dachneigung und die Dachgestaltung vorgeschrieben.

In vielen Bundesländern (außer NRW) ist der Garagenbau unter gewissen Umständen verfahrensfrei, wenn

– die Größenbeschränkungen,
– die Brandschutzvorschriften,
– die Regelungen zum Abstand zum Nachbarn und eigenem Haus,
– das Umweltrecht,

und ggf. der Denkmalschutz

eingehalten werden.

In NRW brauchen Sie immer eine Baugenehmigung mit einem vorher eingereichten Bauantrag. In allen anderen Bundesländern ist die Fertiggarage oder der Carport genehmigungsfrei nach Länderrecht, wenn bestimmte Maße eingehalten sind und die Garage nicht im Außenbereich gebaut werden soll. Zumeist betrifft das eine Höhe von nicht mehr als drei Metern und eine Grundfläche von nicht mehr als 30 Quadratmetern. In manchen Ländern sind bis zu vier Meter Höhe und 50 Quadratmeter zulässig.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg für den Bau Ihrer Fertiggarage.