Das Gartenhausdach – sicher mit Trapezblech

Wer sich ein Gartenhaus fertig kaufen oder selbst bauen möchte, sollte sich schon fragen, wie er es am besten vor der Witterung schützt. Viele Bausätze liefern z.B. für das Dach besandete Dachpappe aus Bitumen mit. Dazu erhalten Sie vielleicht auch die Empfehlung, einmal jährlich einen neuen Schutzanstrich anzubringen. Aber reicht das aus? Nach unserer Erfahrung sollten Sie eher zusätzliche Maßnahmen ergreifen. Als witterungsbeständige und leicht zu montierende Alternative empfehlen wir Ihnen Trapezbleche. Sie bieten klare Vorteile für Ihr Gartenhaus.

Trapezbleche sind sehr leicht zu transportieren und zu montieren.
Trapezbleche tragen ein ordentliches Gewicht und bleiben stabil.
Trapezbleche von Gonschior sind aufwändig verzinkt und mit einer Polyester Schicht absolut korrosionsfest.
Sie erhalten die Trapezbleche in verschiedenen Farben. Solch ein Dach kann mit dem formschönen Trapezblech richtig gut ausschauen.
Trapezblech ist für all diese Eigenschaften wirklich preiswert.

Wenn Sie bei der Verlegung der Trapezbleche alles richtig machen, bleibt das Dach Ihres Gartenhauses für viele Jahre dicht und sicher. Für unsere Anleitung gehen wir davon aus, dass Sie ein Gartenhaus mit einem typischen Satteldach errichten wollen.

Was sollten Sie beachten, wenn Sie das Trapezblech auf dem Dach montieren?

1. Die Dachpappe benötigen Sie auf jeden Fall als Schutz des Holzes vor genereller Feuchtigkeit.
2. Sie benötigen eine einfache Unterkonstruktion, damit die Luft zirkulieren kann.
3. Mit einem einfachen Lochblech (10 – 15 cm) als Lüftungsgitter stoppen Sie Blätter oder Getier.
4. Denken Sie beim Kauf der Trapezbleche auch an das Blendblech für First, Giebel und die Seiten. Außerdem benötigen Sie Profilfüller für Ihr Trapezblech, ausreichend für die Zahl der Sicken, die sich für die Längsseiten des Daches ergeben.

Die Montage Ihrer Trapezbleche – Dachbretter und Dachpappe

Sie verlegen die Dachbretter laut Anleitung parallel, bündig und ohne Zwischenräume. Dabei greifen immer Nut und Feder ineinander. Vor dem Festschrauben klopfen Sie die Bretter vorsichtig mit einem Gummihammer zusammen, damit Sie gut dicht schließen. Für das Festschrauben an den Quersparren empfehlen sich selbstbohrende Schrauben, damit Sie ein Splittern des Holzes vermeiden. Auf die Dachbretter verlegen Sie die Dachpappe längsseits. Je breiter die Bahn ist, desto weniger Überlappungsstellen haben Sie. Die unterste Bahn am Dachrand wird zuerst verlegt. Die nächste verlegen Sie mit jeweils ca. 15 cm Überlappung. Je nach Steifigkeit Ihrer Dachpappe können Sie den First mit einer gebogenen Längsbahn sichern. Sollte die Dachpappe beim Biegen kleine Risse zeigen, nehmen Sie lieber kurze Stücke, die Sie quer zur Längsbahn anbringen. Zum Befestigen verwenden Sie Dachpappenstifte mit ca. 15 cm Abstand.

Die Montage Ihrer Trapezbleche – Querlattung und Schutzgitter

Damit die Luft unter den Trapezblechen gut zirkulieren kann und das Kondenswasser trocknet, bringen Sie auf der Dachpappe mit jeweils etwa 60 cm Abstand längsseitig Latten an. Dabei befestigen Sie die erste Latte direkt bündig auf den unteren Rand der Dachseiten. Noch besser für die Zirkulation ist, wenn Sie diese Latten auf Unterlegpads aus Hartgummi schrauben. Legen Sie also alle 40 cm bis 60 cm ein Unterlegpad unter die Latte und schrauben Sie dann die Latte fest. Anschließend bringen Sie am unteren Rand der Längsseiten Ihres Daches das Schutzgitter an. Es schließt bündig mit dem oberen Rand der Latte ab und sichert die Zwischenräume zwischen Latten und Dachpappe.
Die Montage Ihrer Trapezbleche – Rinneneinlauf
Falls Sie später eine Dachrinne anbringen möchte, können Sie jetzt auf die erste Latte einen Rinneneinlauf aus Gummi oder Blech schrauben. Der sorgt dafür, dass das Regenwasser ohne Lücke direkt in die Dachrinne fließen kann.

Die Montage Ihrer Trapezbleche

Legen Sie jetzt Ihre zugeschnittenen Trapezblech-Platten auf das Dach und richten Sie sie aus. Die oberen Enden am First sollten gerade aufeinander treffen, die unteren Enden nicht mehr als 5 cm überstehen, damit das Wasser auch in die Regenrinne fließen kann. Nehmen Sie jeweils drei Sicken zur Überlappung zwischen den Trapezblechen, dann sind Sie auf der sicheren Seite. Die Befestigung der Trapezbleche erfolgt natürlich auf der Querlattung. Besorgen Sie sich als Zubehör jedenfalls unsere guten selbstbohrenden Trapezblechschrauben mit der EPDM-Dichtscheibe. Es reicht, wenn Sie die Trapezbleche in jeder zweiten Tiefsicke verschrauben, also dem jeweiligen Wellental, das auf dem Holz aufliegt. Auch die Kantstellen vom Trapezblech müssen verschraubt werden. Die Hohlräume am unteren Ende der Trapezbleche sichern Sie mit den exakt passenden Profilfüllern. Zum Schluss bringen Sie noch die Blendbleche auf dem First, den Dachrändern und am Giebel mit der gleichen Schraubtechnik an. Wenn Sie auf Nummer Sicher gehen wollen, haben Sie ausreichend Profilfüller gekauft, dass Sie auch die Firstblende und die Giebelblende (von der hinteren Seite) verschließen können.